Wie ich Begleitung verstehe 

Es darf entstehen und sein, was ist. Alles darf in die Beziehung eingebracht werden. Ich lege den Blick auf die Ganzheit des Menschen: Nach dem Motto "Sei wie du bist und lerne zu erkennen, wer du bist und der zu werden, der du tatsächlich bist" (nach Fritz Perls-Begründer der Gestalttherapie).


Alles, was an "Empfindungen" und "Verhalten" im Menschen entsteht, macht erst einmal Sinn. Denn so halten sich die Psyche, der Geist und der Körper im Lot. Erst wenn die Symptome wie z.B. Rückzug, Traurigkeit, Schmerzen, Aggression, Ängste, fehlendes Vertrauen, u. v. m. unseren Alltag beeinträchtigen, sollten wir nach anderen Wegen suchen. 


Hierbei hilft der Prozess, der den Menschen dazu einlädt, mit sich und der Welt wieder in Kontakt zu kommen. Die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und verstehen lernen. Den Mitmenschen zu begreifen und zu akzeptieren. "Der Mensch wird am Du zum Ich" (Martin Buber).


Ich verstehe mich als Wegbegleiterin – auf Augenhöhe / ohne Vorurteile. Der Mensch darf sein, wie er ist. Die Haltung ist nicht hierarchisch, sondern "partnerschaftlich". Der Prozess fördert den Kontakt zum Anderen, zu sich selbst und das Wachstum einer gesunden Persönlichkeit.

Bei dem Weg, welchen wir gemeinsam gehen, unterstütze ich Sie dabei zu erkennen, durch welche erlernten Mechanismen Sie Ihr Wachstumspotential bremsen: eigentlich lebenswichtige Symptome – wie Angst, Selbstzweifel, Aggressivität, Rückzug, Schmerzen, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft usw. – treten in unangemessenen Situationen auf oder werden einseitig übertrieben und behindern so die natürliche Fähigkeit eines jeden Menschen, die aktuelle Wirklichkeit wahrzunehmen und sich sinnvoll auf diese zu beziehen. Rückmeldungen spielen hierbei eine große Rolle.


Auf unserem gemeinsamen Weg, werde ich Sie auf körperliche oder sprachliche Reaktionen aufmerksam machen, mit dem Ziel, Ihre Selbstwahrnehmung zu verbessern.


Ich gehe von der grundsätzlichen Selbstverantwortlichkeit des Menschen aus. Daher ist eine tragfähige und belastbare, vonseiten der Begleiterin auch unterstützende Beziehung die Voraussetzung für die durchaus auch konfrontierende Vorgehensweise im Prozess. Unser gemeinsamer Weg hat zum Ziel, Sie dabei zu unterstützen, Ihrer Wahrnehmungs- und Kontaktfähigkeit auf die Spur zu kommen, d. h. diese bewusster zu erleben und darüber Handlungsalternativen zu gewinnen, um Schwierigkeiten zu überwinden.

Jeder Mensch muss für sich selbst herausfinden und festlegen, ob ihm der eingeschlagene Weg überzeugt und ihn unsere Zusammenarbeit in seiner inneren Entwicklung weiterbringt, und wann er das Behandlungsergebnis für ausreichend hält.


Möchten Sie ernsthaft etwas in Ihrem Leben verändern, bewusster leben, an Ihre Gefühle herankommen und sich um sich selbst kümmern, dann freue ich mich, wenn Sie Kontakt mit mir aufnehmen.


Mein Ansatz gehört zu den humanistischen Verfahren. Diese beruhen auf einem positiven Menschenbild, darauf, dass der Mensch in seinem Inneren gut und seelisch gesund ist. Sie bildet eine ganzheitliche Sicht auf den Menschen ab und vereint damit Denken, Handeln und Fühlen. In ihrem Fokus steht die Emanzipation des Einzelnen in seiner Einzigartigkeit, mit seiner Fähigkeit zur Selbstbestimmung, Selbstverwirklichung und Toleranz.

Humanistische Verfahren möchten die Klient:innen befähigen, Freiräume und Möglichkeiten zu nutzen. Es geht um das Wachstum der Klient:innen. Um Potenzial an Entwicklungsmöglichkeit, bewusstes Erleben, Einheit und Ganzheit, sowie Beziehungsfähigkeit.




Ich biete keine heilkundliche Behandlung von psychischen Störungsbildern, begleite Sie aber gerne vor und nach einer Therapie.