Suchtverhalten 


Morgen, morgen höre ich auf, versprochen. 

 Und am nächsten Tag... 

...kommt es abermals zu:

- emotionalem Essen

- mehr Alkohol als nötig
- Online-Zockerei
- übermäßigem Social-Media-Konsum
- unnötigen Einkäufen 
- Überstunden ohne Ende 

Und spätestens am Abend ist der Entschluss wieder da: Morgen, heute war zu anstrengend, Morgen ändere ich etwas ... 

 

Dieser Monolog ist Teil eines Prozesses, der eine immer stärker werdende, zunächst verborgene Dynamik entwickelt: zu Beginn ist es vielleicht eine liebe Gewohnheit, dann entdeckt man, dass man Stress abbauen kann, lockerer und entspannter wird und irgendwann wird das Mittel gezielt eingesetzt – bis es  zu einem regelmäßigen Suchtverhalten kommt, welches mitunter in einen leidvollen Weg der Abhängigkeit führen kann. 

Jedes Suchtverhalten hat eine Geschichte und eine Funktion. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es nicht reicht, „einfach“ aufzuhören, eine intensive Auseinandersetzung mit Fragen nach Verhaltensalternativen, Ursachen und Funktionen des Suchtverhaltens können helfen, ein selbstverantwortliches und selbstbestimmtes Leben zu führen.

 
Kommen Sie gerne auf mich zu und wir führen ein Erstgespräch. 


Co-Abhängigkeit

Vorrangig kennt man den Begriff der Co-Abhängigkeit aus dem unmittelbaren Umfeld eines suchtkranken Menschen.  "Mit-Betroffene" sind meist Familienmitglieder, Freunde oder Kollegen.

In den letzten Jahren ist allerdings zunehmend die Erkenntnis gewachsen, dass sich Co-Abhängigkeit nicht allein auf Alkoholismus oder Drogenmissbrauch beschränkt, sondern sich im Umfeld eines jeden Kranken oder Verhaltensauffälligen finden lässt. Gerade als Angehöriger von erkrankten Personen sollten Sie aufmerksam sein, dass die Probleme Ihres Gegenübers Sie nicht unversehens mit in die Tiefe ziehen. Wie können Sie also für sich sorgen ohne Scham- und Schuldgefühle zu entwickeln? 

Nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.